Lediglich 420 wollen Kdolsky-Rücktritt: Unterschriften-Initiative ohne großen Zulauf
- Liechtenstein: Falsche Einstellung zu Familie & Kindern
- Laut Umfrage aber 61% gegen Abgang der Ministerin
·VP-Rechte fordern Rücktritt von Kdolsky!
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So beurteilen Promis das Liebesglück der Ministerin
·SPÖ sieht "Verlugner-
isierung" der Politik
...nachdem Kdolsky Ehe-
Aus öffentlich machte
Der Rücktritt von Familienministerin Andrea Kdolsky scheint auch den konservativen Kreisen der Volkspartei kein allzu großes Anliegen zu sein. Eine Internet-Petition der Familienplattform "Europäisches Freiheits Institut" mit dem Ziel des Kdolsky-Abgangs wurde bis Samstag Vormittag von lediglich 420 Personen unterfertigt. Um wen es sich dabei handelt, weiß man nicht, da den Unterzeichnern Vertraulichkeit gewährt wird.
Initiiert wurde die Aktion unter anderem vom früheren steirischen Nationalratsabgeordneten Vincenz Liechtenstein. Den Wunsch nach einem Abschied Kdolskys aus der Politik begründen er und seine Mitstreiter damit, dass sie eine "falsche Einstellung zu Familie und Kindern" habe und auch ihr sonstiges Verhalten in Politik, Medien und Öffentlichkeit einen sofortigen Rücktritt nötig mache.
Österreicher gegen Rücktritt
Die Österreicher sehen das laut einer aktuellen Gallup-Umfrage für die Tageszeitung "Österreich" nicht so eng. 61 Prozent der Befragten sind gegen einen Rücktritt der Ministerin. Lediglich 21 Prozent finden, dass die Ministerin aufgrund ihrer privaten Umstände (ihre Scheidung plus neuer Liebe wurde letzten Sonntag öffentlich gemacht, Anm.) den Hut nehmen sollte. Ganz so toll findet man das Privatleben Kdolskys aber auch nicht. Immerhin 31 Prozent sind an sich der Meinung, dass Kdolsky "mit seinem solchen Privatleben nicht als Ministerin geeignet" sei. 45 Prozent sehen darin kein Problem.
(apa)
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