Ab sofort neun Länder mehr im Schengener
Fahndungssystem: Platter überaus erfreut
- Bald 25 Millionen Fahndungsdaten aus 24 Staaten
- Voraussetzung für Aufhebung der Grenzkontrollen '08
Österreichs Nachbarstaaten Tschechien, Slowakei, Ungarn und Slowenien sowie Estland, Lettland, Litauen, Malta und Polen haben das Schengener Fahndungssystem in Betrieb genommen. Die neun Staaten können nun ihre nationalen Personen- und Sachenfahndungen in das Schengener Informationssystem einspeichern und bei Kontrollen die Fahndungen aus dem gesamten Schengenraum abfragen, heißt es in einer Aussendung des Innenministeriums.
Innenminister Günther Platter ist nach eigenen Angaben über die Einbindung der neuen Länder erfreut. "Mit der Teilnahme dieser Staaten erhöht sich der Fahndungsverbund auf 24 Staaten mit beinahe 400 Millionen Einwohnern. Der Datenbestand im Fahndungssystem wird von derzeit 19 Millionen auf über 25 Millionen anwachsen. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, beispielsweise flüchtige Straftäter rascher ausforschen oder gestohlene Fahrzeuge wieder auffinden zu können", so Platter
Die Inbetriebnahme des länderübergreifenden elektronischen Fahndungs- und Informationssystems ist eine wesentliche Voraussetzung für die bereits mit Jänner 2008 geplante Aufhebung der Grenzkontrollen zu diesen Ländern.
(apa/red)
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