Gusenbauer plant "Berufsmatura": Damit könne "fast jeder" Matura-Niveau erreichen
- Bräuchten neben Akademikern "Anwendungselite"
- Wien als "Finanzzentrum für Mittel- und Osteuropa"
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Mit einer "Berufsmatura" will Bundeskanzler Alfred Gusenbauer dafür sorgen, dass "fast jeder Österreicher" Matura-Niveau erreichen kann. Diese Maßnahmen sollen die Situation der heimischen Wirtschaft weiter verbessern, hieß es bei der Schlussveranstaltung der Alpbacher Wirtschaftsgespräche.
"Qualifikation ist der Schlüssel" für eine Verbesserung der Situation am heimischen Arbeitsmarkt, erklärte Gusenbauer. Österreich brauche neben den in Forschung und Entwicklung tätigen Akademikern auch eine "Anwendungselite", die das hohe Niveau in die Praxis umsetzen könne. Künftig sollten Facharbeiter die Möglichkeiten bekommen, auch eine "Berufsmatura" abzulegen.
Die Alpenrepublik habe von der Ostöffnung so profitiert wie kaum ein anderes Land, so Gusenbauer. Als nächstes Ziel sollte sich "Wien als internationales Finanzzentrum in diesem Raum" positionieren. Damit würden hochqualifizierte Arbeitsplätze für Finanzdienstleister entstehen. Angesichts der jüngsten Ereignisse an den Finanzmärkten könnte sich Österreich jetzt mit der Schaffung klarer Regelungen profilieren.
(apa/red)
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