Mittwoch, 29. August 2007

Scheidungsdrama um Kdolsky: VP-Rechte
fordern Rücktritt von Familienministerin

  • Scharfe Kritik an Molterer: "Kdolsky war ein Fehler"
  • NEWS: Was Promis zur neuen Ministerin-Liebe sagen!

Die stramm Konservativen in der ÖVP haben schon länger eine Plattform, die zunehmend aktiver wird: das „Europäische Freiheits-Institut“ (EUFRI), an dessen Spitze der langjährige steirische Nationalrat und Adelsspross Vincenz Liechtenstein steht. Die CSU-nahe Plattform, die auf die Einhaltung „christlicher Werte“ pocht, schießt jetzt scharf auf Familienministerin Andrea Kdolsky.

Im aktuellen Newsletter ist ein polemisierender Artikel mit der Überschrift „Kdolsky als Familienministerin untragbar – Sofortiger Rücktritt einzige Möglichkeit“ erschienen. Darin wird ihre Scheidung kritisiert und dass sie „sich als neuen Partner einen verheirateten Familienvater“ ausgesucht habe.

Attackiert wird aber auch Kdolsky-Mentor und ÖVP-Chef Wilhelm Molterer. Zitat: „Die ÖVP muss wohl spätestens heute einsehen, dass es ein Fehler war, Kdolsky dieses Ministerium zu geben. Jetzt ist Molterer am Zug, der noch im Jänner dieses Jahres Kdolsky verteidigte. Wenn Molterer auch jetzt noch zu Kdolsky als Familienministerin steht, dann kann die ÖVP nicht mehr als Partei der Familien gesehen werden.“

Mehr zum Scheidungsdrama Kdolsky lesen Sie im aktuellen NEWS!

29.8.2007 17:02