IC krachte auf Südbahn gegen Bagger:
Laut ÖBB drei leicht verletzte Fahrgäste
- Baggerfahrer konnte zum Glück rechtzeitig abspringen
- Fahrgast ins Krankenhaus Mödling eingeliefert
Relativ glimpflich ist ein neuerlicher Unfall im Bereich eines Bahnüberganges in Niederösterreich ausgegangen. In Gumpoldskirchen (Bezirk Mödling) war ein IC-Zug gegen einen Bagger geprallt. Dessen Fahrer war es gelungen, rechtzeitig von der Arbeitsmaschine abzuspringen. Die Rettungsleitstelle LEBIG berichtete von einem leicht verletzten Fahrgast, die ÖBB sprachen von drei Passagieren mit leichten Blessuren.
Zu dem Unfall war es laut Bundesbahnen gegen 15.15 Uhr gekommen. Bei dem verunglückten Zug handelte es sich um den IC 539 von Wien-Süd nach Villach. Der Bagger dürfte an einem Übergang im Bereich der Haltestelle Gumpoldskirchen zu nahe am Gleis gestanden sein. Die Lok der Garnitur mit sechs Waggons sprang als Folge des Zusammenpralls aus den Schienen und blockierte auch das Gegengleis. Die Südbahnstrecke war damit bis auf weiteres unterbrochen.
Sperre dauert einige Stunden
Die ÖBB gingen davon aus, dass die Sperre "einige Stunden" dauern werde. Nach Angaben eines Sprechers wurde im Abschnitt Mödling - Pfaffstätten ein Schienenersatzverkehr mit Autobussen für den Personennahverkehr eingerichtet. Der Fernverkehr wurde vorübergehend über Ebenfurth umgeleitet.
Ein Fahrgast hatte sich bei dem Bremsmanöver des Zuges den Kopf angeschlagen, teilte die LEBIG mit. Er wurde ins Krankenhaus Mödling eingeliefert. Die ÖBB berichteten von drei leicht verletzten Passagieren in dem IC. Der Einsatz der Rettungskräfte an der Unfallstelle war bereits gegen 16.00 Uhr wieder beendet.
Der entstandene Schaden wurde von dem ÖBB-Sprecher als "beträchtlich" bezeichnet. Bis die Strecke wieder freigegeben werden könne, müsse die Lok mit schwerem Gerät geborgen werden. Auch die Fahrleitung sei zu überprüfen.
(apa)
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