Montag, 27. August 2007

Legionellen-Erkrankung in Rudolfstiftung: Zwei Patienten & drei Mitarbeiter betroffen

  • Wurden sofort alle Hygiene-Maßnahmen getroffen
  • Löst schwere bis tödliche Lungenentzündung aus

Zwei Patienten und drei Mitarbeiter der Wiener Krankenanstalt Rudolfstiftung sind nach Angaben des Krankenanstaltenverbundes (KAV) offenbar von einer Legionellen- Infektion betroffen. Keine der fünf Personen weise allerdings schwere Symptome auf. Die von den Legionellen ausgelöste Krankheit ist eine Lungeninfektion, die immer wieder Todesopfer fordert.

In der Rudolfstiftung, einem städtischen Krankenhaus im Bezirk Landstraße, seien nach dem Bekanntwerden der Infektion sofort alle erforderlichen Hygiene-Maßnahmen für einen solchen Fall eingeleitet worden, wurde betont. Entnommene Proben aus dem Wassersystem der Anstalt erbrachten ein negatives Ergebnis. Dennoch wurden sofort sämtliche Leitungen ausreichend mit Heißwasser durchspült. "Es kommt offensichtlich nicht aus dem System der Rudolfstiftung", so ein Sprecher auf APA-Anfrage.

Eine solche Maßnahme führe zur sicheren Abtötung aller entsprechenden Keime, hieß es. Bei allen Spitalspatienten, welche seit dem Auftauchen der ersten Legionellen-Erkrankung auch nur eine unkomplizierte Lungenentzündung hatten, seien Schnelltests durchgeführt worden. Diese hätten alle ein negatives Ergebnis erbracht. Dennoch kämen diese Tests weiterhin zum Einsatz.

(apa/red)

27.8.2007 15:51