Samstag, 25. August 2007

Warten auf das Ende der Talfahrt: NEWS zeigt attraktivsten Produkte zur Privatrente

  • In 3 Wochen Mrd. € durch Kurseinbrüche vernichtet
  • Plus: Fünf Tipps und Tricks für die private Vorsorge

Eines müssen Aktienanleger derzeit auf jeden Fall haben: Nerven aus Stahl. Denn die aktuellen Berg- und-Tal-Fahrten an den Börsen sind nichts für zartbesaitete Gemüter. In nur drei Wochen wurden zig Milliarden Euro weltweit durch Kurseinbrüche vernichtet. Allein an der Wiener Börse schrumpfte die Marktkapitalisierung seit Ende Juli um 13 Milliarden auf 95 Milliar-den Euro.

Und dann die Wende: Plötzlich konnten wieder alle wichtigen europäischen und asiatischen Börsen dazugewinnen. Und dem Absturz von Dow Jones und Nasdaq folgte eine sanfte Landung.

Zwischen Aus- und Einstieg
Die aktuelle Situation kommt für Aktienanalysten wenig überraschend. Die Märkte waren durch laufende Kursanstiege stark überhitzt. Das Fass zum Überlaufen brachte die Krise am US-Immobilienmarkt. Doch die Phase gebeugter Kurse ist auch eine Chance für neue Investments. Günther Artner, Chefanalyst der Erste Bank: "Die Titel an der Wiener Börse sind derzeit äußerst günstig. Vor allem auch deshalb, weil die Unternehmen hohe Gewinne schreiben." So rät die Erste Bank zu folgenden Aktienkäufen: Post (Kursziel: 38,50 Euro), Wr. Städtische (70 Euro), Verbund (46 Euro), Mayr-Melnhof (90 Euro), Intercell (37 Euro).

Angst um Zusatzpension
Doch die Börsentalfahrt ist noch nicht überwunden. "Normalität wird es voraussichtlich erst ab September geben", prophezeit Analyst Artner.

Beunruhigt sind vor allem private Anleger, die um ihre Altersvorsorge fürchten. Diese Sorge ist jedoch unbegründet, sagen fast alle Experten. Denn selbst wer seine Ersparnisse in Wertpapierfonds oder eine fondsgebundene Lebensversicherung steckt, muss nicht in Panik verfallen. "Die Pensionsvorsorge ist ein langfristiges Investment. Zwischenzeitliche Korrekturphasen - auch wenn diese heftiger ausfallen - sollten keine allzu großen Auswirkungen nach sich ziehen", beruhigt Andreas Zakostelsky, Geschäftsführer von Raiffeisen Capital Management (RCM). Vor allem jene Anleger, die ihre Vorsorge mit monatlichen Beträgen aufbauen, sichern sich in schwachen Börsenphasen einen günstigen Durchschnittskurs. Sie kaufen billig zu, und langfristig werden die Kurse wieder steigen.

Sicher gut aussteigen
In der breiten Palette der Pensionsvorsorge finden sich sämtliche Produkte, die sich auch in Zeiten wie diesen bezahlt machen. So lassen sich größere Kurseinbrüche durch eine lange Laufzeit von 15 bis 30 Jahren mit Sicherheit ausbügeln.

Die ganze Story lesen Sie im aktuellen NEWS!

25.8.2007 19:03