Alonso frustriert: "Habe Team Menge ge-
geben, aber hat mir nichts zurückgegeben"
- Spanier trotz "Friedensgipfel" weiter nicht glücklich
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Dass nun nach dem "Friedens-Gipfel" im Vorfeld des Türkei-Grand-Prix bei McLaren-Mercedes wieder totale Eintracht herrscht, hat sich bereits als Gerücht erwiesen. Denn gegenüber spanischen Medien hat sich Doppel-Weltmeister Fernando Alonso über seine Behandlung bei McLaren beschwert: Er sei es schließlich gewesen, der dafür gesorgt habe, dass der englische Rennstall wieder voll im WM-Rennen ist.
"Wie wir alle wissen, war McLaren im Vorjahr nirgends", verwies Alonso auf die Tatsache, dass der Traditionsrennstall 2006 erstmals seit zehn Jahren nicht einen einzigen Grand-Prix-Sieg eingefahren hatte. "Ich erinnere mich auch noch daran, wie das Auto gegangen ist, als ich es im Dezember getestet habe, und wie es dann beim WM-Auftakt in Australien gegangen ist. Diese sechs Zehntelsekunden, die ich dem Team gleich beim ersten Mal gebracht habe, sind mir zu keiner Zeit gedankt worden", präzisierte der Spanier, der in Melbourne Zweiter geworden war.
"Ich habe dem Team also eine Menge gegeben, aber es hat mir nichts zurückgegeben. Das ist der Hauptgrund dafür, dass ich seit Saisonbeginn mit dem Team im Clinch liege, aber wer hat denn keine Probleme mit seinem Boss."
Deshalb wollte der 26-Jährige auch einen Wechsel zu einem anderen Team nach der Saison nicht ausschließen. "Es ist unmöglich zu wissen, wo ich nächstes Jahr bin", sagte der Spanier. "Das Einzige, was ich im Moment weiß, ist, dass ich einen langfristigen Vertrag bei McLaren-Mercedes habe und hier fahren kann."
(apa/red)
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