Doppelt so viele Tote wie befürchtet: 600 Menschen bei Flut in Nordkorea gestorben
- Mehr als 300.000 Personen wurden obdachlos
Bei den Überschwemmungen in Nordkorea sind amtlichen Angaben zufolge doppelt so viele Menschen ums Leben gekommen wie bisher bekannt. Die Nachrichtenagentur KCNA berichtete am Samstag von mindestens 600 Toten oder Vermissten. Zudem seien mehrere Tausend verletzt worden, hieß es weiter unter Berufung auf Daten des Zentralen Statistikamtes. Bisher hatte die Regierung des abgeschotteten Landes von etwa 300 Toten gesprochen.
Bei den Fluten sind mehr als 300.000 Menschen obdachlos geworden. Die Überschwemmungen haben offiziellen Angaben zufolge elf Prozent der Anbauflächen von Reis und Mais zerstört.
(apa/red)
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