"Großartige positive Ergebnisse": IAEO & Iran einigen sich auf Atomkraft-Zeitplan
- Soll die Klärung offener Fragen vorantreiben
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30-Mrd.-Dollar-Absichts- erklärung unterzeichnet
Bei Gesprächen zwischen dem Iran und der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) in Teheran sind offenbar wichtige Fortschritte erzielt worden. Der stellvertretende Leiter des Nationalen Sicherheitsratsrates des Iran, Javad Vaeedi, erklärte, es habe "großartige positive Ergebnisse" gegeben.
Der Leiter der IAEO-Delegation, Olli Heinonen erklärte, die Gespräche über die Offenlegung des iranischen Atomprogramms seien "konstruktiv" gewesen. Man habe sich auf einen Zeitplan verständigt, innerhalb dessen der Iran offene Fragen beantworten soll. Vaeedi sagte, es gebe nun einen Rahmen für ein Abkommen zwischen dem Iran und der IAEO.
Die iranische Regierung hatte im Juni Kompromissbereitschaft bei der Klärung aller noch ausstehenden Fragen zugesagt. Teheran hatte die verbesserte Kooperation mit der Wiener Atombehörde nach der Verabschiedung einer zweiten Iran-Resolution des UNO-Sicherheitsrats im März eingeleitet.
In der Resolution wurden neue Sanktionen gegen den Iran verkündet, falls das Land weiterhin an Teilen seines umstrittenen Atomprogramms festhält. Dazu gehört die Urananreicherung sowie der Bau eines Schwerwasser-Reaktors bei Arak, der zur Herstellung von Plutonium genutzt werden könnte. Der Westen befürchtet, dass das iranische Atomprogramm dem Bau von Atomwaffen dient. Teheran hat dies stets bestritten und auf ein Recht auf Urananreicherung bestanden. (apa)
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