Vorwahlkampf geht in heiße Phase: Clinton und Obama liefern sich in Iowa TV-Duell!
- Minus für Obama: Seine politische Unerfahrenheit
- Laut Umfagen hat Clinton landesweit die Nase vorn

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Newcomer muss noch auf Durchbruch den warten
·Polit-Neuling Obama will ins Weiße Haus
Auch Clinton & Edwards sind starke Kandidaten
·Afroamerikaner zweifeln an Obama
Wie schwarz ist der neue Präsidentschaftskandidat?
Die demokratischen Präsidentschaftskandidaten Hillary Clinton und Barak Obama haben sich erneut im Fernsehen duelliert - und sich beide als die beste Wahl für die Demokraten dargestellt. In der im wichtigen Bundesstaat Iowa ausgetragenen Diskussion erklärte Clinton, sie könne besser der "republikanischen Angriffsmaschine" begegnen. Ihrem Widersacher Obama warf die Ehefrau von Ex-Präsident Bill Clinton (1993-2001) zugleich außenpolitische Unerfahrenheit vor.
Obama wiederum unterstellte Clinton, zu sehr im alten politischen System und seinen Mauscheleien eingebunden zu sein. "Wenn Sie jemanden wollen, der das Land zusammenscharrt um eine gemeinsame Idee und ein gemeinsames Ziel, dann bin ich der Richtige", sagte der 46-jährige Senator von Illinois, der erst seit Anfang 2005 in der wichtigeren der beiden US-Parlamentskammern sitzt und somit anders als Clinton nicht in die Verlegenheit kam, dem 2003 begonnenen und mittlerweile äußerst unpopulären US-Feldzug im Irak zustimmen zu müssen. Clinton ist seit 2001 Senatorin für New York.
Noch ist Clinton vorne
Die Fernsehdebatte in Iowa war deshalb so wichtig, weil in dem Bundesstaat in knapp fünf Monaten die ersten parteiinternen Vorwahlen der Demokraten über ihren Kandidaten für die Präsidentschaftswahlen 2008 erfolgen. In aktuellen Umfragen hat Clinton landesweit zwar klar die Nase vorn. In Iowa aber liefern sich die Senatorin von New York und Obama derzeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen. (apa/red)
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