Putschvorbereitungen gegen Präsidenten Chavez: "Die Hand des CIA steckt dahinter"
- Venezuelas Präsident erhebt Vorwürfe gegen die USA
- Chavez soll lebenslang in seinem Amt bleiben wollen
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Politik in Venezuela
Bolivar und Chavez: Verlauf der Geschichte
Der venezolanische Präsident Hugo Chavez hat den USA vorgeworfen, in den Streitkräften seines Landes Verschwörer für einen Putsch gegen ihn anwerben zu wollen. Damit solle eine von ihm in der vergangenen Woche vorgestellte Verfassungsreform unterlaufen werden, mit der Begrenzungen für die Wiederwahl des Präsidenten abgeschafft werden sollen. Außerdem soll die Amtszeit von sechs auf sieben Jahren verlängert werden.
"Die Verschwörung hat bereits begonnen", sagte Chavez in seiner wöchentlichen Radio- und Fernsehsendung. "Die Botschaften zirkulieren in den Kasernen. Die Hand (des US-Geheimdienstes) CIA, das Imperium, steckt dahinter. Sie versuchen einen Putsch." Vor fünf Jahren überstand Chavez einen Putsch, hinter dem er auch die CIA vermutete.
Chavez, der Putsch-Profi
Chavez kennt sich mit Staatsstreichen gut aus, schließlich hatte er sich 1992 selbst an einem Militärputsch gegen die damalige Regierung beteiligt. Kritiker werfen dem ehemaligen Oberstleutnant der Fallschirmjäger vor, er strebe eine lebenslange Führung in Venezuela wie sein Freund Fidel Castro auf Kuba an. (APA/red)
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