Die EURO 2008 kann kommen: Umbau des Happel-Stadions so gut wie abgeschlossen
- Neue Flutlichtanlage, neue Videowall, neue VIP-Zone
- Euroreife kostete Bund und Wien 36,9 Millionen Euro
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Das Wiener Ernst-Happel-Stadion ist bereit für die EURO 2008: Der Umbau der Spielstätte wird bis zum Ländermatch Österreich gegen Tschechien am 22. August weitgehend abgeschlossen sein. Das teilte das Wiener EURO-Organisationskomitee in einer Aussendung mit. Neu sind unter anderem die Flutlichtanlage, eine Sicherheitszone um das Stadion sowie eine große Videowall. Bis Mai nächsten Jahres folgen weitere temporäre Einbauten.
Das Happel-Stadion wird bis zur EURO 2008 um 36,9 Mio. Euro saniert bzw. umgebaut. Die Kosten teilen sich Bund und Stadt Wien. "Wir haben ordentlich Gas gegeben und unsere Hausaufgaben gemacht", betonte die Wiener Sportamtsleiterin Sandra Hofmann. Das Ernst-Happel-Stadion biete jetzt alle Voraussetzungen, auch nach der EURO 2008 Top-Events wie beispielsweise ein UEFA Champions League Finale nach Wien zu bringen.
Am 10. Mai 2008, also spätestens an jenem Tag, an dem die U-Bahn-Linie U2 erstmals zur Station fahren wird, sollen dann auch die temporären Maßnahmen abgeschlossen sein. An diesem Tag wird das Stadion nämlich offiziell an die UEFA übergeben.
Bei den temporären Maßnahmen handelt es sich unter anderem um die Errichtung von sieben zusätzlichen Sitzreihen vor dem ersten Rang und die Errichtung eines zweistöckigen, 3.000 Quadratmeter großen Mediengebäudes für die Dauer von vier Monaten. Die Medienvertreter können von diesem Gebäude aus über eine Brücke direkt in das Stadion gehen. Auch eine zusätzliche Videowall wird es geben.
Im Ernst-Happel-Stadion sind 2008 sieben EM-Spiele angesetzt. Unter anderem wird der Höhepunkt der EURO, das Finale am 29. Juni, in Wien stattfinden.
(apa/red)










