DFB untersucht Rassismusvorwürfe gegen Weidenfeller: Verbalduell mit Asamoah
- Stürmer angeblich als 'schwarzes Schwein' bezeichnet
- Präsident wartne vor übereilten Schuldzuweisungen
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Das heftige Verbalduell zwischen Gerald Asamoah und Roman Weidenfeller im 130. Revierderby zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund hat ein Nachspiel. Es wird ein Ermittlungsverfahren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) eingeleitet. Schalke-Stürmer Asamoah hatte nach dem Spiel angegeben, dass Dortmund-Tormann Weidenfeller ihn ein "schwarzes Schwein" genannt habe.
Der Kontrollausschuss will den Eingang des Schiedsrichter-Berichts abwarten und Asamoah sowie Weidenfeller anschließend zu einer schriftlichen Stellungnahme auffordern. Weidenfeller bestritt alle Vorwürfe: "So ein Ausdruck gehört nicht in mein Vokabular. Ich habe das nicht gesagt." Beide Spieler waren nach einem Zusammenprall in der 51. Minute verbal aneinandergeraten und mit der Gelben Karte bedacht worden.
DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger kündigte eine genaue Untersuchung der Vorfälle an, warnte aber vor übereilten Schuldzuweisungen: "Der DFB verurteilt rassistische Vorfälle jeder Art und wird sie konsequent bestrafen. Zunächst einmal muss in diesem konkreten Fall aber der Sachverhalt durch den Kontrollausschuss geklärt werden, bevor ich eine wertende Beurteilung vornehmen kann."
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(apa/red)
