Dienstag, 14. August 2007

Rapid-Jungstar Veli Kavlak bleibt nun fix: Kein Transfer zum deutschen Hertha BSC

  • "Nachbesetzung wäre nicht machbar gewesen"
  • Kavlak hätte Wechsel in deutsche Bundesliga 'gereizt'

Veli Kavlak bleibt bis auf weiteres Spieler des österreichischen Fußball-Rekordmeisters SK Rapid. Wie der Hütteldorfer Sportdirektor Alfred Hörtnagl gegenüber der APA erklärte, wurde dem deutschen Bundesligisten Herta BSC Berlin endgültig eine Absage erteilt und dem Mittelfeldspieler diese Entscheidung auch mitgeteilt.

"Kavlak hat das sehr professionell aufgenommen, aber auch betont, dass ihn dieser Schritt gereizt hätte", meinte der Tiroler, der nicht davon ausgeht, dass der 18-jährige A-Teamspieler künftig aus Enttäuschung nicht voll bei der Sache sein wird. "Er ist ein junger, ehrgeiziger Spieler, dem eine tolle Zukunft bevorsteht. Ich glaube schon, dass er Gas geben wird."

Gründe für Absage
Laut dem Tiroler waren sportliche Gründe für die Vorgehensweise von Rapid ausschlaggebend. "Wir haben es uns nicht leicht gemacht, aber eine Nachbesetzung wäre nicht machbar gewesen. Wenn man bedenkt, wie viele Spiele demnächst auf uns warten, hätten wir uns das nicht leisten können", betonte Hörtnagl.

Präsident Rudolf Edlinger hatte das Hertha-Angebot "in der Gegend von 1,5 Millionen Euro" beziffert und für den U20-WM-Teilnehmer, der bis 2011 bei Rapid unter Vertrag steht, vier Millionen Euro gefordert. Mittlerweile sei aber keine Hintertür für die Berliner mehr offen, so Hörtnagl. "Man kann davon ausgehen, dass das steht."

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(apa)

14.8.2007 16:32