Bullen-Kandidat hat falschen Pass: Stürmer Ngwat-Mahop flog jetzt aus Bayern-Kader
- Deutscher Star-Verein erstattete Selbstanzeige
- Kameruner besitzt gefälschten französischen Pass
Laut einem Bericht des Fußball-Fachmagazins "kicker" hat der FC Bayern München wegen dem Kameruner Louis Ngwat-Mahop Selbstanzeige erstattet. Der französische Reisepass des Kameruners, der einer der heißesten Kandidaten bei der Stürmer-Suche von Red Bull Salzburg ist, soll gefälscht sein und die Passnummer auf eine Frau in Paris laufen. Ngwat-Mahop hat bereits einige Probetrainings beim ÖFB-Meister absolviert und ist von der Clubführung für sportlich okay befunden worden.
Ngwat-Mahop war vergangene Saison zu den Bayern-Amateuren gewechselt und hatte in der Regionalliga toll aufgezeigt und siebenmal getroffen. In der 33. Runde hatte der Afrikaner beim 3:0 gegen Cottbus sogar einen Kurzeinsatz bei den Profis absolviert.
Aufgeflogen war die Lüge Ende Juni, als der erweiterte Bayern-Kader zu einer Hongkong-Reise aufbrach und Ngwat-Mahop zunächst erklärte, er könne sein Reisedokument nicht mehr finden. Nach und nach kam danach die Wahrheit ans Licht. Ohne die Doppelstaatsbürgerschaft hätte der Stürmer keine Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland und keine Spielgenehmigung für die Regionalliga erhalten. Eingefädelt wurde die "Pass-Affäre" laut "kicker" angeblich vom Berater des Spielers.
Bei den Bayern ist Ngwat-Mahop aus dem Kader geflogen, in Salzburg könnte er mit einem Profivertrag ausgestattet werden. (apa)
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