Neonazi-Aufmarsch in Bayern verboten: Heß-Todestag nun in Dänemark abgehalten
- "Minidemonstration" in Bayern wurde angemeldet
- 20. Todestag des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß
Nach dem Verbot des geplanten Aufmarsches im bayrischen Wunsiedel wollen deutsche Neonazis ihre Veranstaltung anlässlich des 20. Todestages von Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß nun in Dänemark abhalten.
Der Dänische Rundfunk DR meldete, der vom deutschen Bundesverfassungsgericht verbotene, ursprünglich in Heß' Heimatort geplante Umzug Rechtsextremer aus mehreren Ländern sei für kommenden Samstag in Kolding im Südosten der Halbinsel Jütland geplant.
Die örtliche Polizei bestätigte laut DR, dass eine "Minidemonstration" von Anhängern des ehemaligen Stellvertreters Adolf Hitlers in Kolding angemeldet sei. Heß hatte sich am 17. August 1987 im alliierten Kriegsverbrecher-Gefängnis im Berliner Stadtteil Spandau im Alter von 93 Jahren erhängt.
(red/apa)
