Selbstmordrate bei US-Soldaten steigend: Höchste Suizidzahl unter Militärs seit 1981
- Allein 2006 nahmen sich 99 US-Soldaten das Leben
- Stationierung im Irak treibt Soldaten in Verzweiflung
·Anschlagsserie im Irak forderte 400 Tote
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Im vergangenen Jahr haben sich laut offiziellen Angaben 99 US-Soldaten das Leben genommen. Mit 17,3 Fällen je 100.000 Soldaten stieg die Suizidrate damit auf den höchsten Stand seit 26 Jahren, wie aus einem Bericht des Pentagons hervorgeht.
Die meisten Selbstmorde wurden demnach von Soldaten verübt, die im Irak im Einsatz waren. Auch die meisten Selbstmordversuche gab es in dieser Gruppe. "Es bestand eine signifikante Beziehung zwischen Selbstmordversuchen und der Anzahl von Stationierungstagen" im Irak oder in Afghanistan, heißt es in dem Bericht.
Daneben wurden gescheiterte persönliche Beziehungen sowie juristische und finanzielle Probleme als Ursachen der Verzweiflungstat genannt. (apa)
