Tropensturm entsteht im Golf von Mexiko: Ölförderanlagen im Meer sind davon bedroht
- Der Ölpreis legte daraufhin bereits deutlich zu
Ein Tropensturm bedroht Ölförderanlagen im Golf von Mexiko und hat für Aufsehen an den Ölmärkten gesorgt. Der Sturm "Erin" bewege sich auf Anlagen südlich von Texas zu, teilte das US-Wirbelsturmzentrum NHC mit. Der Ölpreis legte daraufhin deutlich zu. Ein Barrel (159 Liter) leichtes US-Öl kostete mit 74,00 Dollar 1,62 Dollar mehr als am Vortag. Nordsee-Öl der Sorte Brent notierte bei 72,12 Dollar, 1,61 Dollar über dem Vortageswert.
Die ersten Ölfirmen bereiteten sich bereits auf die Ankunft von "Erin" vor. So schränkte Royal Dutch Shell die Förderung ein. Auch Tropensturm "Dean" trug zum Ölpreisanstieg bei. Er hatte sich über dem Atlantischen Ozean auf halbem Weg zwischen Afrika und der Karibik formiert und könnte nach Einschätzung von Meteorologen bald als Hurrikan über den Golf von Mexiko fegen.
(apa/red)
