Angst nach Massaker in Virginia: Studenten wollen jetzt bewaffnet zum Unterricht gehen
- Organisation setzt sich für Gesetzesänderung ein
- 33 Menschen bei Schießerei an Universität getötet
·Amokläufer gab mehr
als 175 Schüsse ab
Virginia Tech nahm den
Lehrbetrieb wieder auf
·Uni nahm Abschied von Amoklauf-Opfern
Cho erhielt Waffen trotz psychiatrischer Krankheit
·BILDER: Die Opfer
des Virginia-Mörders
32 Menschen bei Uni- Massaker in USA getötet
·Uni-Massaker war genau durchgeplant
Amokläufer sendet sogar Videos an TV-Sender!
·Seung-hui Cho sendet
Video an TV-Station!
Durchklicken: BILDER &
Zitate des Amokläufers
·BILDER: Trauerfeier für die Ermordeten
Bush besuchte Eltern & Freunde der Amok-Opfer
·Entwicklungen des Massakers in Virginia
Schütze hatte zwischen beiden Taten viel Zeit
Vier Monate nach dem Massaker an der Virginia Tech mit insgesamt 33 Toten haben Studenten ein Ende des Waffenverbots an Hochschulen des US-Bundesstaats Virginia gefordert. "Die Studenten an der Tech hätten wirklich die Chance haben sollen, sich zu verteidigen", schrieb Andrew Dysart, Gründer einer örtlichen Studentenorganisation, laut einem Bericht der "Washington Post".
Der frühere Marineinfanterist, der demnächst an der George Mason University in Virginia seinen Abschluss machen will, setzt sich demnach für die Änderung eines Gesetzes ein, das Schulen und Universitäten in Virginia die Entscheidung über Waffenverbote überträgt.
Schulen und Universitäten können den eigenen Schülern oder Studenten das Mitbringen von Waffen zwar verbieten. Sie dürfen dieses Verbot jedoch nicht auf andere Besucher ihres Geländes anwenden, die einen Waffenschein haben. Somit hätten Studenten nicht das gleiche Recht zur Selbstverteidigung auf dem Campus wie die übrige Öffentlichkeit, kritisierte Dysart.
Ein Student der Virginia Tech hatte Mitte April 32 Kommilitonen und Dozenten und schließlich sich selbst getötet. Nach der Bluttat war Kritik an den zu toleranten Waffengesetzen in Virginia laut geworden.
(apa)
