Wirbel um Wabl: 70 Euro Stundenlohn! ÖVP will außerdem den "Werkvertrag" prüfen
- NEWS: Ex-Grüner bezieht Büro im Kanzleramt
- Voggenhuber: "Wabl ist ein Hoffnungsschimmer"

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Die ÖVP ist alles andere als amused und möchte nun den Vertrag des neuen Klimaberaters von Alfred Gusenbauer prüfen lassen. Laut Bundeskanzleramt hat Andreas Wabl einen bloßen "Werkvertrag" und 70 Euro Stundenlohn. Jedenfalls wird der ehemalige grüne Abgeordnete ein eigenes Büro im Bundeskanzleramt beziehen.
Die ÖVP und vor allem VP-Umweltminister Josef Pröll werden Wabl ganz genau auf die Finger schauen. Aber auch die eigenen Parteifreunde beobachten das Engagement Wabls für Gusi mit einiger Skepsis. Vor allem die Grünen-Vizechefin Eva Glawischnig soll wenig Gefallen an der grünen Leiharbeit für den roten Kanzler gehabt haben.
Der grüne EU-Abgeordnete Johannes Voggenhuber macht via NEWS aus seinen Zweifeln kein Hehl: "Wabl ist sicher ein Hoffnungsschimmer für die SPÖ. Doch Wabl wird sich zwischen alle Stühle setzen und es sehr schwer haben. Denn die ÖVP hat ja kein Interesse an der Sache, und die schwarzen Ministerien verweigern jede Koordination. Ich an seiner Stelle hätte Garantien verlangt, dass ich auch Autorität habe. So wie es jetzt ist, wird er aber nicht viel ausrichten können." Und der streitbare Voggenhuber, direkt an Gusenbauer: "Die SPÖ sei gewarnt: Wabl ist ein Mann, der sich rächen wird, wenn er nur als Aushängeschild missbraucht wird."
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