Wunder-Wachmacher Kaffee: Der Coffein-Schocker schützt vor tükischem Leberkrebs
- PLUS: Kaffee trinkende Frauen erinnern sich besser

·Ab in die Sonne:
Mit Kaffee und Sport
Koffein und Bewegung soll vor Krebs schützen
·Japan-Studie: Kaffee schützt vor Darmkrebs
Positive Effekte gelten aber nicht für Männer
·Einen Kaffee bitte! Mit Milch, ohne Gicht!
5 Tassen Kaffee am Tag schützen uns vor Gicht
·Parkinson durch Tee und Kaffee gemindert
Eine aktuelle US-Studie belegt den Schutzeffekt
·Koffein verbessert Kurzzeitgedächtnis
Gut für Aufmerksamkeit, Konzentration und Co.
·Studie: Kaffee schützt
vor Altersdiabetes
Inhaltsstoff Magnesium für Effekt verantwortlich?
Kaffee schützt vor Leberkrebs. Eine italienische Übersichtsstudie deutet darauf hin, dass Kaffeetrinker wesentlich seltener ein Leberkarzinom entwickeln als Abstinenzler. Gleichzeitig ergab eine zweite, französische Untersuchung, dass Kaffee das Erinnerungsvermögen älterer Frauen schützt. Dieser Effekt, der bei Männern nicht auftritt, geht offenbar auf das Coffein zurück, denn auch Schwarztee beeinflusste in der Studie das Gedächtnis günstig.
In der ersten Untersuchung werteten Forscher aus Mailand elf Studien aus, die das Verhältnis zwischen Kaffeekonsum und Leberkarzinom in Europa oder Japan prüften. Demnach liegt die Erkrankungswahrscheinlichkeit für Kaffeetrinker insgesamt um 41 Prozent niedriger als für Personen, die das Getränk meiden. Der Grund dafür ist bislang nicht geklärt, wie die Wissenschafter in der Zeitschrift "Hepatology" berichten.
Kaffee hilft beim Erinnern
Der Effekt auf das Erinnerungsvermögen älterer Frauen scheint dagegen auf Coffein zurückzugehen. Forscher aus Montpellier prüften die Wirkung von Coffeinkonsum auf das Erinnerungsvermögen von rund 7.000 Menschen über einen Zeitraum von vier Jahren. Hier hing die Schutzwirkung vom Alter der Frauen ab: Mit 65 Jahren war die Wahrscheinlichkeit für Erinnerungsprobleme bei den Kaffeetrinkerinnen um 30 Prozent geringer, im Alter ab 80 Jahre lag sie sogar um 70 Prozent niedriger. Bei Männern beobachteten die Forscher dagegen laut dem Fachblatt "Neurology" keinen solchen Effekt. (APA/red)
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