Internet-Nutzung für Kinder total natürlich:
Nachwuchs surft bereits mehrmals pro Tag
- Hauptbeschäftigungen: Spielen, Chatten und Mailen
- Handyverhalten bleibt hingegen meist unkontrolliert

·NEWS: Selbst Kinder werden abgezockt
Betrug im Internet macht auch vor Kids nicht Halt
·Abzocke am Handy verursacht Mega-Frust
Extremfall von Mehrwert- SMS um 40.000 Euro!
·Unseriöse Geschäfte per E-Mail und SMS
Minister Buchinger sagt ihnen nun den Kampf an
·Endlich ein Ende der Abzocke am Handy?
Strengere Regelung für SMS- & Mehrwertdienste
Die Nutzung des Internet ist auch für Kinder in ganz Europa bereits selbstverständlich geworden. Eine große Mehrheit der Zwölf- bis 14-Jährigen nutzt das Internet mittlerweile bereits täglich, wie aus einer in Brüssel vorgestellten Eurobarometer-Umfrage im Auftrag der EU-Kommission hervorgeht.
Demnach besitzen die meisten Kinder in Europa auch ein eigenes Handy. Während die Eltern das Surfen im Internet häufig einschränken, wird die Nutzung des Handy kaum kontrolliert.
Spiele, Chatten und Mailen im Fokus
Auch Kinder im Alter von neun bis zehn Jahren gaben mehrheitlich an, das Internet mehrmals pro Woche zu nutzen und dabei mindestens eine halbe bis eine Stunde online zu sein. Online-Spiele und die Suche nach Informationen sind dabei laut der Studie die wichtigsten Beschäftigungen für Kinder im Internet. Während Buben eher zu Spielen neigen, würden Mädchen eher Instant Messaging, Chats und Email nutzen.
Risiken nicht unbekannt
Als größte Gefahren im Internet wurden von den Kindern Viren, Hacker und Online-Betrüger genannt. Auch Websites mit pornografischen und gewaltverherrlichenden Inhalten werden als gefährlich eingestuft, wobei jedoch ältere Kinder deren Einfluss eher herunterspielten, heißt es in der Studie. Die meisten Kinder, vor allem in Österreich und Finnland, würden sich zudem eher scheuen, über erotische und pornografische Netz-Inhalte mit ihren Eltern zu sprechen, geht aus der Umfrage hervor. Buben und Mädchen sind sich auch bewusst, dass sie über das Internet mit gefährlichen Fremden in Kontakt treten können.
"Proaktive Erziehung" notwendig
Die zuständige EU-Kommissarin Viviane Reding erklärte, die Ergebnisse zeigten "die Notwendigkeit einer proaktiven Erziehung im Bereich der Onlinemedien". "Wir müssen das Bewusstsein für die Chancen und Risiken der neuen Medien weiter stärken, und zwar besonders bei den Eltern", betonte sie. (apa/red)
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