Lebenserwartung in USA hinter 41 Ländern:
Jordanien und Guam liegen vor Amerika
- Auch Japan und meiste europäische Länder vorne
- Grund: 45 Mio. US-Bürger ohne Krankenversicherung
·Japanerinnen leben weltweit am längsten
Werden durchschnittlich über 85 Jahre alt
·Menschen werden in Österreich immer älter
Bei Lebenserwartung weltweit im Spitzenfeld
·Im Herbst geborene Menschen leben länger
Zwei Millionen Dänen und Österreicher untersucht
·Forscher suchen die Ursache des Alterns
Lebenserwartung nicht genetisch vorherbestimmt
·Gen für langes Leben
bei Würmern entdeckt
Ähnliches Erbgut auch
bei Menschen vorhanden
Trotz enormer Ausgaben für das Gesundheitswesen liegt die Lebenserwartung in den USA amtlichen Daten zufolge niedriger als in 41 anderen Ländern. Eine höhere Lebenserwartung haben unter anderem Japan, die meisten europäischen Staaten sowie Jordanien. 2004 lag die Lebenserwartung in den Vereinigten Staaten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes bei 77,9 Jahren.
Damit belegen die USA weltweit Rang 42, elf Plätze schlechter als noch vor 20 Jahren. Andorra kommt auf 83,5 Jahre und liegt damit weltweit an der Spitze, gefolgt von Japan. Die geringste Lebenserwartung haben mit 34,1 Jahren die Menschen in Swasiland.
Als Grund für das schlechte Abschneiden der USA geben Wissenschafter unter anderem an, dass 45 Millionen US-Bürger keine Krankenversicherung haben. Außerdem sind dem Nationalen Zentrum für Gesundheits-Statistik zufolge fast ein Drittel aller Erwachsenen fettleibig. Auch die unterschiedliche Situation von Weißen und Schwarzen trägt zu dem Ergebnis bei: Die Lebenserwartung für Schwarze liegt den Angaben zufolge nur bei 73,3 Jahren, männliche Schwarze kommen sogar nur auf 69,8 Jahre - das entspricht in etwa dem Durchschnittswert von Iran, Nicaragua und Marokko.
(apa/red)
