8.8.2007 12:34

SPÖ bei EURO 2008 um Sicherheit besorgt:
"Private Verstärkung" für Polizei gefordert

  • Veraltete Überwachungssysteme in Banken kritisiert
  • SPÖ-Sicherheitssprecher Parnigoni "überaus besorgt"

Private Sicherheitsdienste sollen schon bald die Polizei im Kampf gegen Fußball-Rowdys unterstützen. Diese Forderung stellte SPÖ-Sicherheitssprecher Rudolf Parnigoni. Es sei "dringend notwendig", das Sicherheitspersonal im Hinblick auf die EURO 2008 aufzustocken. Die privaten Sicherheitsanbieter sollten ebenfalls Zugang zur sogenannten Hooligan-Datei erhalten, forderte Parnigoni.

Die Dokumentation "Hooligans - Ein anderes Sommermärchen", das aufgezeigt hat, dass die Fußball-WM in Deutschland 2006 keineswegs nur eine gigantische stimmungsvolle Party war, macht Parnigoni Sorgen: "Da war nicht alles so locker und einfach." Der Film habe deutlich gezeigt, welch große Herausforderung auf die österreichische Polizei, aber auch auf die privaten Sicherheitsanbieter warten.

Eigenes Sicherheitsgesetz
Parnigoni tritt deshalb für rasches Handeln ein, um durch ein eigenes Gesetz Qualitätskriterien für die Security-Unternehmen zu schaffen. Er wies darauf hin, dass das Fehlen einer bundesweiten Bestimmung, in der "klare Grenzen zwischen staatlichem Gewaltmonopol und Aufgaben von Sicherheitsunternehmen definiert werden", auch im Regierungsübereinkommen bemängelt worden war. Von Innenminister Platter fordert Parnigoni die Überprüfung der Landespolizeigesetze, um etwaige Adaptierungen zugunsten der Sicherheit der EM-Zuschauer vorzunehmen. (apa)

8.8.2007 12:34
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