Schlechte Nachrichten für Jürgen Macho: ÖFB-Teamgoalie bei Lautern nur noch Ersatz
- "Rote Teufel" geben jungem Fromlowitz Vorzug
- Bangen um EURO-Einsatz: Macho sucht neuen Verein
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Österreichs Fußball-Teamtorhüter Jürgen Macho wird auch am Montag beim Zweitliga-Auftaktmatch seines deutschen Arbeitgebers 1. FC Kaiserslautern in Mönchengladbach nur auf der Ersatzbank Platz nehmen. FCK-Trainer Kjetil Rekdal hat Macho und seinem Konkurrenten Florian Fromlowitz mitgeteilt, dass gegen Gladbach der 21-jährige deutsche U21-National-Goalie das Tor der "Roten Teufel" hüten wird.
Auch im Match der ersten Cup-Runde auswärts gegen den SV Wilhelmshaven (4:0) war Macho nur Ersatz gewesen. Zum Mannschaftsrat der Lauterer gehört der 29-Jährige aber nach wie vor. Für den Wiener sind das vor allem punkto Heim-EM 2008 äußerst schlechte Nachrichten, die Transferzeit endet in nicht einmal drei Wochen Ende August. Das nächste Länderspiel der österreichischen Nationalmannschaft steigt am 22. August in Wien gegen Tschechien.
Machos Manager Frank Schreier versucht nun "alle Hebel in Bewegung zu setzen, um eine sportlich vernünftige Lösung zu finden". Obwohl in ganz Europa aufgrund des späten Stadiums der Transferzeit die Tormannpositionen zu 99 Prozent besetzt seien, gäbe es laut Schreier zwei, drei vernünftige Möglichkeiten.
Die Verärgerung im Lager des Österreichs ist gewaltig. Denn im Mai 2007 hatte der von den FCK-Fans zum "Spieler der Saison" gewählte Macho zahlreiche verlockende Angebote vorliegen. "Doch Lautern teilte uns mit, dass sie mit Jürgen ganz klar als Nummer eins planen", betonte Schreier. Also entschloss sich Macho, auch im Sinne der bevorstehenden EM seinen bis Sommer 2008 laufenden Vertrag zu erfüllen.
"Das kann nur eine wirtschaftliche Entscheidung sein, weil alle anderen Fakten zu 100 Prozent für Jürgen sprechen. Er war Publikumsliebling, wurde von Experten zum zweitbesten Goalie der Liga gewählt und spielte eine sensationelle Vorbereitung", ärgerte sich Schreier. Nun bleibe zu hoffen, dass Lautern Macho keine Steine in den Weg legen wird.
(apa/red)
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