Schwache Partie im strömenden Regen: Kärnten errangelt gegen Mattersburg Punkt
- Burgenländer müssen sich mit 1:1 zufrieden geben

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Für den SV Mattersburg ist die Europacup-Generalprobe mit einem Unentschieden zu Ende gegangen. Die Burgenländer trennten sich fünf Tage vor dem UEFA-Cup-Zweitrunden-Qualifikationshinspiel beim FC Basel im Klagenfurter Stadion Fischl vom SK Austria Kärnten mit 1:1 (1:0) und verteidigten damit die Tabellenführung mit Erfolg.
"Mattersburg-Spezialist" Roland Kollmann schoss seine Elf vor 2.000 Zuschauern in Führung (26.), Thomas "Schutti" Wagner gelang aber noch Mattersburgs Ausgleich (69.). Die Burgenländer blieben damit auch im sechsten Saisonspiel ungeschlagen und erhöhten ihr Punktekonto auf zwölf Zähler. Die Kärntner, die sich gegenüber der Schlappe bei Rapid Wien etwas verbessert zeigten, sind als Achter nach wie vor im hinteren Tabellendrittel zu finden.
Die erste Chance in der vom starken Regen geprägten Partie gehörte den Mattersburgern, Carsten Janckers Schuss nach einer schönen Körperdrehung ging aber am Tor vorbei (9.). In der Folge gab es für die Kärntner "Licht und Schatten". Zuerst knöchelte der linke Mittelfeldspieler Marcel Ketelaer um und zog sich dabei vermutlich eine Kapselverletzung zu.
Ehe Alexander Hauser eingetauscht wurde, durfte die Elf von Coach Walter Schachner aber schon wieder jubeln. Wolf tankte sich auf der rechten Seite durch, gab ideal zur Mitte und Kollmann schoss aus fünf Metern mit seinem neunten Treffer in seinem 13. Spiel gegen die Burgenländer wie aus heiterem Himmel zum 1:0 ein (26.).
Die wenig ansehnliche und kampfbetonte Partie plätscherte danach ohne nennenswerte Torszenen dahin. Nach dem Seitenwechsel starteten die Gäste mit mehr Elan, nach einer Viertelstunde war ihr Pulver aber vorerst verschossen und die Kärntner hatten die Partie sichtlich im Griff. Trotzdem gelang dem Tabellenführer nach einer schönen Kombination der Ausgleich. Kühbauer spielte den Ball zu Schmidt auf die linke Seite, dessen Stangelpass Wagner ohne Probleme zum 1:1 verwertete.
Die beste Chance auf den Siegestreffer hatten in der Schlussphase dann aber die Kärntner. Bubenik kam im Strafraum aus schwieriger Position zum Kopfball, setzte den Ball im letzten Heimspiel der Kärntner im Stadion Fischl aber neben das Tor (88.).
(apa/red)
