Sicherheitsproblem wegen Computerpanne:
2.500 Fluggäste sitzen in Los Angeles fest
- Listen "gefährlicher" Fluggäste war nicht einsehbar
- Konnten keine möglichen Verdächtigen herauszufiltern
Wegen einer Computerpanne haben auf dem Internationalen Flughafen von Los Angeles rund 2500 Flugreisende festgesessen. Wie die Zeitung "Los Angeles Times" berichtete, stürzte ein Computer mit Sicherheitsdaten zu ausländischen Reisenden ab.
Nach Angaben eines Flughafensprechers konnte der Zoll nicht mehr die Listen jener Fluggäste einsehen, die bei der Einreise in die Vereinigten Staaten genauer überprüft werden sollten. Das Sicherheitssystem ist für die fünf Ankunfts-Terminals zuständig. Insgesamt waren 26 Flüge von dem Computerchaos betroffen.
Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wurden die Sicherheitsvorkehrungen in den USA stark verschärft. Seither müssen Fluglinien den US-Behörden eine Liste mit allen ausländischen Fluggästen übermitteln, um mögliche Verdächtige herauszufiltern.
(apa/red)
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