Heftiger Monsun-Regen jetzt auch in West- Indien: Hochwasser im Norden geht zurück
- Mehr als 400 Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten
- Zahl der Unwetter-Toten in Vietnam steigt weiter an
·D: Entspannung nach Flut-Alarm am Rhein
Hunderte Kelle entlang des Flusses vollgelaufen
·BILDER: Unwetter wüten jetzt in Europa
Schwere Schäden in der Schweiz und Italien
·Mini-Tornado fegte über New York City!
Totales Verkehrschaos in amerikanischer Metropole
·30 Millionen Leute von Monsun betroffen
Schiff mit 100 Menschen im Ganges gesunken
Die sintflutartigen Monsun-Regenfälle auf dem indischen Subkontinent haben sich nach Westen verlagert. Im westindischen Unionsstaat Gujarat waren mehr als 400 Dörfer wegen Hochwassers von der Außenwelt abgeschnitten, Dutzende waren überschwemmt. Mindestens sieben Menschen ertranken in den Fluten. Die Behörden evakuierten mehr als 17.000 Menschen in höhergelegene Notunterkünfte.
Im Norden Indiens sowie im benachbarten Bangladesch und in Nepal ging das Hochwasser allmählich zurück, und tausende Menschen kehrten in ihre zerstörten Dörfer zurück. Die Zahl der Toten in den drei Ländern stieg auf mindestens 475, wie die Behörden mitteilten. Zahlreiche Menschen galten weiterhin als vermisst.
Aus dem indischen Unionsstaat Uttar Pradesh wurden keine weiteren Krankheitsfälle infolge verseuchten Wassers gemeldet. Die Behörden hatten dort Chlortabletten zur Trinkwasseraufbereitung verteilt. In Bangladesch wurden indessen rund 1.400 Fälle von Durchfallerkrankungen registriert. Dort waren das Welternährungsprogramm (WFP) und das Weltkinderhilfswerk (UNICEF) im Einsatz, um eine Notversorgung der Bevölkerung sicherzustellen.
In Vietnam wurden weitere Opfer des schweren Tropensturms geborgen, der Anfang der Woche über die Mitte des Landes hinwegfegte. Die Zahl der Toten erhöhte sich auf mindestens 54, rund zehn Menschen wurden noch vermisst. Am schlimmsten betroffen war die Provinz Ha Tingh, wo viele Dörfer von der Außenwelt abgeschnitten waren. Die heftigen Regenfälle gingen inzwischen zurück, so dass auch die Wasserstände sanken. Das Hauptproblem war den Behörden zufolge nunmehr, die rund 100.000 seit Tagen gestrandeten Menschen mit Lebensmitteln zu versorgen.
(apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Erdbeben in Italien13:28
Österreich spürte BebenÜber 1.000 Menschen meldeten Erdstöße - sogar bis Linz und Wien spürbar
