Krieg gegen Extremisten: Pakistans Armee fliegt Luftangriffe auf Islamisten-Versteck
- Zwölf Aufständische sollen getötet worden sein
- Laut Armee auch Araber und Tschetschenen darunter
Bei Luftangriffen im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan sind nach Militärangaben mindestens zwölf radikalislamische Aufständische getötet und mehrere weitere verletzt worden. Unter den getöteten Kämpfern sind laut einem pakistanischen Armeesprecher sechs bis acht Araber, Tadschiken und Tschetschenen gewesen.
Die Armee habe bei dem Angriff auf ein mutmaßliches Versteck der Islamisten in der Nähe von Miranshah in der Provinz Nord-Waziristan neben Hubschraubern auch Mörsergranaten eingesetzt, hieß es. Nach Angaben eines Offiziers der pakistanischen Armee lag das Versteck in dem Dorf Daigan.
Bei dem Angriff seien auch ein Bewohner und seine zwei Söhne verletzt worden, teilte das örtliche Krankenhaus mit. Die Stammesgebiete entlang der Grenze zu Afghanistan dienen den afghanischen Taliban und den Kämpfern des Terrornetzwerks Al Kaida als Rückzugsgebiete.
(apa)
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