Gestohlene Picasso-Bilder sichergestellt: Diebe der 50 Millionen Euro-Bilder verhaftet
- Gemälde aus Wohnung der Picasso-Erbin geklaut
- Kunstwerke durch anonymen Hinweis entdeckt

Nach dem Wiederauftauchen dreier in Paris gestohlener Picasso-Bilder hat die Polizei drei Verdächtige festgenommen. Die Verdächtigen, die im 16. Arrondissement in Paris festgesetzt wurden, befanden sich vorerst in Untersuchungshaft. Sie wurden nach Polizeiangaben vernommen.
Die wiedergefundenen Gemälde "Maya mit Puppe und Holzpferd" und "Porträt von Jacqueline" sowie eine Zeichnung von Pablo Picasso waren nach Angaben des Anwalts der Besitzerin, Picassos Enkeltochter Diana Widmaier-Picasso, offenbar in gutem Zustand.
Die Gemälde waren in der Nacht vom 26. zum 27. Februar aus der Wohnung von Widmaier-Picasso in Paris gestohlen worden. Die Ermittler der französischen Behörde gegen den Schmuggel von Kulturgütern (OCBC) hatten die rund 50 Millionen Euro teuren Bilder mehr als fünf Monate nach dem Diebstahl durch einen anonymen Hinweis gefunden.
(apa/red)
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