Neue "Tschernobyl-Schutzhülle"geplant: Ukraine erhält Finanzspritze aus Europa
- Subventionen über 368 Millionen Euro versprochen
- Alte Schützhülle in den Jahren rissig geworden
·Zugunglück: Umwelt- katastrophe in Ukraine
Gaswolke breitete sich über rund 90 km² aus
·Tiere kehren nach Tschernobyl zurück
Wölfe, Elche & Schlangen
leben in der Todeszone
·Wurden Störfälle in Temelin verheimlicht?
Angeblich nur neun von zwanzig Fällen gemeldet

Die Ukraine hat für die Sicherung des Atomkraftwerks von Tschernobyl eine Finanzspritze aus Europa erhalten. Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung sagte der Regierung in Kiew Hilfen in Höhe von 368 Mio. Euro zum Bau einer neuen Schutzhülle zu, wie die Nachrichtenagentur Interfax-Ukraine berichtete. Ein entsprechendes Abkommen solle in Kiew unterzeichnet werden.
Der Sarkophag, der den zerstörten Reaktor Nummer vier in Tschernobyl umhüllt, hatte in den vergangenen Jahren Risse bekommen. Der Atomreaktor in Tschernobyl war am 26. April 1986 explodiert und hatte weite Teile der Ukraine, Weißrusslands sowie anderer Staaten der ehemaligen Sowjetunion verstrahlt. Auch in anderen europäischen Ländern wurde über längere Zeit erhöhte radioaktive Strahlung gemessen.
Nach offiziellen Schätzungen starben mehr als 25.000 Menschen, die nach der Katastrophe in der Region um Tschernobyl an Aufräum- und Rettungsarbeiten beteiligt waren. (apa)
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