Weniger Babys im ersten Halbjahr 2007:
Durchschnittlich nur mehr 1,4 Kinder/Frau
- 36.290 Kinder in der ersten Jahreshälfte geboren
- Ausnahmen sind Tirol und Burgenland: Zahlen stiegen
·Lena und Lukas sind populärste Babynamen
Lukas hält sich schon seit zehn Jahren an Spitze!
·Kein Kindergeld- Bescheid in Salzburg
Krankenkasse verzichtet auf Rückforderungen
Die Zahl der Geburten ist in Österreich leicht rückläufig: Im ersten Halbjahr 2007 kamen 36.290 Babys zur Welt. Das sind um 2,2 Prozent weniger als 2006. Im Vorjahreszeitraum erblickten 37.103 Säuglinge das Licht der Welt. Hochgerechnet auf das ganze Jahr bedeutet dieser Rückgang ein Absinken der durchschnittlichen Kinderzahl auf 1,4 pro Frau (2006: 1,41), so die Statistik Austria.
Eine Entwicklung gegen den österreichweiten Trend verzeichneten Tirol sowie das Burgenland: Dort stiegen die Geburtenzahlen um 2,9 bzw. 3,8 Prozent. Die stärksten Rückgänge meldeten hingegen die Standesämter in Kärnten (-5,9 Prozent) und Oberösterreich (-4,3 Prozent). Hinter ihnen lagen Niederösterreich mit 3,8 Prozent weniger Neugeborenen und Salzburg mit einem Minus von 2,8 Prozent. Mit minus 2,1 Prozent in Wien, minus 0,6 Prozent in der Steiermark und minus 0,2 Prozent in Salzburg lagen die Werte in diesen drei Bundesländern unter dem bundesweiten Durchschnitt.
Betrachtet man nur den Monat Juni, so ging die Anzahl an Neugeborenen in ganz Österreich um ein Prozent zurück. Im Burgenland, Tirol, Kärnten sowie in der Bundeshauptstadt Wien wurde allerdings ein Anwachsen der Geburtenzahl registriert. In absoluten Zahlen kamen mit 1.451 die meisten Babys in Wien zur Welt. Dahinter lagen Niederösterreich und Oberösterreich.
(apa/red)
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