Feuerwehreinsätze nach starken Regen- fällen in Vbg: Keller wurden ausgepumpt
- Silvretta-Hochalpenstraße nach Murenabgang gesperrt
Teils starke Regenfälle haben in Vorarlberg zu einigen Verkehrsbehinderungen geführt. So musste etwa die Werbenstraße zwischen Dornbirn und Lustenau Sender (L42) in beiden Richtungen wegen Hochwassergefahr gesperrt werden. Auch bei der Autobahn-Anschlussstelle Dornbirn Nord befand sich laut ÖAMTC Wasser auf der Fahrbahn. Autolenker wurden aufgefordert, besonders vorsichtig zu fahren.
Bei der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL) verzeichnete man in den frühen Morgenstunden einige Einsätze wegen überfluteter Keller in Lochau und Hörbranz (beide Bezirk Bregenz), im Laufe des Vormittags sei aber lediglich ein Hochwasser-Einsatz dazu gekommen. Ein Bregenzer hatte gemeldet, dass Wasser in den Keller seines Hauses eingedrungen sei, hieß es bei der RFL. Man erwarte, dass die Lage weiter ruhigbleibe und rechnete damit, dass die Regenschauer gegen Nachmittag abklingen.
Laut dem ZAMG-Wetterdienst gingen in Bregenz in den vergangenen 24 Stunden 51 Millimeter Regen nieder, in Alberschwende im Bregenzerwald waren es 50, in Feldkirch noch 46 Millimeter. Die Prognose zeige, dass bis Mitternacht weitere Regenfälle im Ausmaß von rund 40 Millimetern zu erwarten seien, hieß es beim Wetterdienst. Die intensiven Niederschläge seien für die Sommermonate nicht ungewöhnlich.
Die teils starken Regenfälle ließen auch die Vorarlberger Flüsse anschwellen. In Dornbirn musste am die Furt über die Dornbirnerach wegen Überflutung gesperrt werden. Laut Auskunft der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes Vorarlberg waren die Pegelstände der Vorarlberger Flüsse am Nachmittag aber bereits im Sinken begriffen. Sowohl an der Dornbirnerach als auch an der Bregenzerach sanken die Pegel. Gefahr drohe aus derzeitiger Sicht keine, hieß es, auch wenn kleinräumige Überschwemmungen nicht auszuschließen seien, etwa, wenn es Schwachstellen im Kanalnetz gebe. Es sei zu erwarten, dass der Pegelstand des Rheins durch den Regen in der benachbarten Schweiz weiter ansteige. Mit Überschwemmungen sei aber aus derzeitiger Sicht auch hier nicht zu rechnen, hieß es.
Durch die Niederschläge war auf die Silvretta-Hochalpenstraße eine Mure abgegangen. Die verlegte Straße wurde durch die Feuerwehr freigeräumt.
(apa/red)
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