Vater schlug auf seinen Sohn ein: Kind schwer verletzt aber außer Lebensgefahr
- Baby wies Netzhautblutung und Gehirnblutung auf
- Vorerst nicht abzusehen ob Schäden bleiben werden
Der Säugling aus St. Pölten, der misshandelt worden sein soll, befindet sich außer Lebensgefahr. Das ein Monat alte Kind sei von seinem Vater geschlagen und von den Eltern ins Spital der NÖ Landeshauptstadt gebracht worden. Ärzte diagnostizierten eine Netzhautblutung im linken Auge sowie eine zweiseitige Gehirnblutung. Vorerst war nicht abzusehen, ob der kleine Bub bleibende Schäden davonträgt, sagte eine Sprecherin der NÖ Landeskliniken-Holding.
Die Eltern hatten im Spital erzählt, dass das Kind zweimal von einer Wohnzimmersitzecke auf den Boden gefallen sei, deshalb das Hämatom im Gesicht. Die Untersuchung brachte jedoch zutage, dass die Verletzungen davon nicht herrührten. Die Ärzte informierten in der Folge die Exekutive. Bei den Befragungen stellte sich heraus, dass der 35-jährige Vater das Kind geschlagen habe, berichtete die zuständige Bundespolizeidirektion. Der Vater habe sich durch das "Schreien des Babys gestört" gefühlt. Der 35-Jährige wurde angezeigt. Er soll überdies auch seine Ehefrau attackiert haben.
(apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Anders Behring Breivik19:11
War er Einzeltäter?Norwegens Polizei ist sicher, dass der Attentäter die Anschläge allein ausgeführt hat
