Romeo und Julia in Kärntner Neuauflage: Liebestoller Junge erwischt falsches Fenster
- Vermeintlicher Einbrecher mit Schüssen vertrieben
Ein Oberkärntner hat in der Nacht zu seiner Pistole gegriffen und in die Luft geschossen, nachdem er verdächtige Geräusche vor seinem Haus in Millstatt (Bezirk Spittal) gehört hatte. Der Mann glaubte nämlich Einbrecher entdeckt zu haben. Grund des Lärms war jedoch ein Bursche, der ein Mädchen besuchen wollte, sich jedoch an der Adresse geirrt hatte. Laut Polizei wurde niemand verletzt, der Schütze ist in Besitz eines gültigen Waffenscheins.
Der junge Kärntner wollte ganz offensichtlich dem alpenländischen Brauch des "Fensterlns" nachkommen, beging jedoch einen Kardinalfehler: Er irrte sich an der Adresse und suchte das falsche Haus auf. Durch undefinierbare Geräusche aufgeschreckt dachte der Hausbewohner an Einbrecher, griff zu seiner Pistole und schoss in die Luft.
Der vermeintliche Einbrecher ergriff sofort die Flucht. Die Erhebungen der Polizei ergaben jedoch rasch, dass der ungebetene Gast nicht von krimineller Energie getrieben war. (apa)
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