Tauernautobahn als Urlauber-Parkplatz: Drei Stunden Verzögerung vor Tauerntunnel
- Größte Staulänge vor Nadelöhr betrug 21 Kilometer
- Auch Grenze zu Ungarn wegen Grand Prix überlastet

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ÖAMTC: In der Blech- lawine Nerven bewahren!
Die Tauernautobahn wurde einmal mehr zum Riesen-Parkplatz. Wegen der starken Reisewelle musste bereits um 2.30 Uhr Früh die blockweise Abfertigung aktiviert werden, wie der ÖAMTC berichtete. Die größte Staulänge betrug 21 Kilometer, wie ein Mitarbeiter der Polizei-Verkehrsleitzentrale der APA schilderte.
Ein Verkehrsunfall, der eigentlich von einem nach Hause fahrenden deutschen Urlauber verursacht wurde, sorgte für einen großen Rückstau. Der Deutsche war mit seinem Wagen bei der Tunnelausfahrt am Nordportal gegen die Mittelleitschiene geprallt. Das Auto kippte aufs Dach und schlitterte auf die Fahrbahn Richtung Süden. Deshalb war die gesamte Fahrbahn Richtung Süden zeitweise gesperrt, so dass sich bereits eine lange Blechkolonne bildete. Die Urlauber mussten über drei Stunden Wartezeit in Kauf nehmen.
Das Training zum Formel-1-Rennen am Ungarn-Ring sorgte aber auch an Österreichs Ostgrenze zu längeren Wartezeiten. An den Grenzstellen Nickelsdorf und Heiligenkreuz betrug diese rund eine Stunde. Auch in Spielfeld musste sich die Reisenden in Richtung Slowenien rund eine Stunde gedulden, berichtete der ARBÖ.
Im benachbarten Bayern machte sich im Gegensatz zu Österreich bereits die Urlauberrückreisewelle bemerkbar. Auf der Verbindung München-Salzburg (A8) kam es auch auf Grund eines Unfalles zu rund 30 Kilometer Stau in Richtung bayrische Metropole.
(apa/red)
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