Dienstag, 31. Juli 2007

Lampentausch ist nur selten ein Kinderspiel: Ohne Werkzeug geht meist gar nichts mehr

  • Dauer von 15-60 Minuten, Werkstatt oft unerlässlich
  • Löbliche Ausnahmen sind der Golf V und der Mazda 6

Der neue Golf 5 von und der Mazda 6 sind die beiden einzigen Typen, bei denen auch Laien problemlos die Auto-Lampen tauschen können. Das ist das Ergebnis eines ARBÖ-Tests, den 40 verschiedene Modelle absolviert haben. Hobby-Mechaniker brauchen neben einer guten Portion Geschick auch viel Geduld, denn für so einen "Eingriff" ins automobile Innenleben braucht man mindestens 15 bis 30 Minuten.

Laut Martin Kober, beim ARBÖ für die technische Koordination zuständig, kann man bei zehn Modellen mit Hilfe des Bordwerkzeugs ein kaputtes Lamperl noch relativ leicht selbst wechseln. So etwa beim Audi A3, Audi TT, Renault Megane, Alfa Romeo 147, Toyota Corolla , Toyota Yaris, Peugeot 206, Peugeot 307, Peugeot 406 und beim Chrysler Grand Cherokee.

Problem-Scheinwerfer
Schwieriger und länger ist die Sache bei 14 weiteren Modellen, so beim VW Golf 4, VW Polo, VW Passat, Opel Astra, Ford Fiesta, Ford Transit, Ford Mondeo, Chrysler Voyager, Kia Picanto, Kia Carnival, Kia Sorento, Seat Leon, Seat Ibiza, sowie bei der Mercedes E-Klasse.

Nicht zu bewältigen
Hände weg und ab in die Werkstatt heißt es beim Fiat Stilo, Ford Focus C-Max, Renault Espace, Renault Clio, Renault Scenic, Daewoo Nubira und den Smart City Coupe/Cabrio. Besitzer dieser Fahrzeuge müssen daher mit entsprechend hohen Reparaturkosten rechnen, so der ARBÖ-Experte. (APA/red)

31.7.2007 10:40