49 Cent/Min. noch immer zu hoch: Stärkere Senkung von Roaming-Tarifen eingefordert
- Verbraucherschützern geht Senkung nicht weit genug
- Verbesserte Information über Tarife positiv bewertet

·Günstiger Roaming-Tarif ab sofort gültig
Mobilkom prescht vor, andere Provider folgen
·Handy-Telefonate im Urlaub bleiben teuer
AK-Test: Tarife sollten vor Reise geprüft werden
·EU-Roaming-Politik in Umfrage bestärkt
70 Prozent der Befragten für Gebühren-Senkung
·Bitte warten heißt es für günstiges Roaming
Neue EU-Limits wohl erst nach dem Sommer gültig
·Chvatal: Fusion von Drei und One nötig
T-Mobile-Chef rechnet mit sinkenden Tarifen
Die Senkung der Tarife für Handy-Gespräche im Ausland geht Verbraucherschützern nicht weit genug. Man sei weit von den wahren Kosten entfernt, sagte Levi Nietvelt von der Europäischen Verbraucher-Organisation BEUC. Die Anbieter zahlten für das Roaming 10 bis 14 Cent pro Minute. Ihren Kunden dürften sie aber auch nach dem neuen Eurotarif noch 49 Cent plus Mehrwertsteuer in Rechnung stellen.
Die EU-Kommission in Brüssel will einen Zwischenbericht zur Umstellung auf den Eurotarif vorlegen. In einigen EU-Staaten scheine es dabei Probleme zu geben, sagte Verbraucherschützer Nietvelt. Entsprechende Hinweise habe BEUC aus Frankreich und Deutschland bekommen.
Die EU-Verordnung zur Senkung der Handy-Gebühren im Ausland sei zwar "insgesamt eine vernünftige Vereinbarung", sagte Nietvelt. Gut sei auch die verbesserte Information über die Tarife. Der Verbraucherschützer findet 49 Cent für selbst gewählte und 24 Cent für angenommene Gespräche im EU-Ausland plus Mehrwertsteuer aber zu hoch: "Die Kosten liegen bei 10 bis 14 Cent für die Anbieter." Zudem würden diese Kosten für die Firmen stets zwei Monate vor den nächsten Gebührensenkungen für die Verbraucher verringert.
Deutlich zu hoch seien nach wie vor auch die Tarife für die Datenübertragung im Mobilfunk, meinte der Roaming-Experte. An den Kosten für SMS, MMS oder Computerdaten ändere die EU-Verordnung nichts. Die Kunden seien Umfragen zufolge durchaus daran interessiert, über ihr Handy das Internet zu nutzen. Vielen sei das aber zu teuer. "Wenn die Kommission will, dass die Verbraucher das Internet mobil nutzen, dann muss sie dies angehen", sagte Nietvelt.
(apa/red)
Apple10:56
Cook hält sich bedecktSchweigen zu Apple TV und iPhone 5. Verbesserung von Siri und Facebook-Integration angekündigt
Gumball 300015:49
'The Hoff' startete RennenDiesmal geht das "illegale" Straßenrennen quer durch Amerika und Kanada
Cyber-Attacke "Flame"16:25
Supervirus entschärftIranischer Minister Jawadi verkündet erfolgreiche Bekämpfung. Urheber Israel?
