Dienstag, 31. Juli 2007

Arbeitslosigkeit in Eurozone bleibt niedrig: Im Juni waren "nur" 6,9 Prozent ohne Job!

  • Niederlande und Dänemark mit niedrigsten Quoten

Die Arbeitslosigkeit bleibt in der EU weiter auf einem historischen Tiefstand seit Beginn der gemeinsamen Aufzeichnungen. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote in den 13 Ländern der Eurozone lag im Juni unverändert gegenüber dem Vormonat Mai bei 6,9 Prozent, wie aus den neuesten revidierten Daten des EU-Statistikamtes Eurostat hervorgeht.

Die niedrigsten Quoten verzeichneten im Juni die Niederlande (3,3 Prozent), Dänemark (3,5 Prozent), Zypern (3,9 Prozent) und Irland (4,0 Prozent). Die höchsten Arbeitslosenraten meldeten die Slowakei (10,7 Prozent) und Polen (10,2 Prozent). Österreich verzeichnete eine Rate von 4,3 Prozent - gegenüber 4,4 Prozent im Mai. Die stärksten Rückgänge über ein Jahr betrachtet wurden in Polen und Schweden beobachtet. Den stärksten Anstieg verzeichneten Luxemburg und Ungarn.

In der gesamten EU ging die durchschnittliche Arbeitslosenquote im selben Zeitraum leicht von 7,0 Prozent auf 6,9 Prozent zurück. Eurostat schätzt, dass in der EU derzeit insgesamt 16,1 Mio. Männer und Frauen arbeitslos sind, davon in der Eurozone 10,4 Mio. Menschen. Die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit verzeichneten Irland (5,9 Prozent), die Niederlande (6,3 Prozent) und Dänemark (7,0 Prozent). Die höchsten Raten für unter 25-Jährige wurden von Griechenland (24,6 Prozent im ersten Quartal 2007), Frankreich (21,8 Prozent), Polen (21,3 Prozent) und Rumänien (20,3 Prozent) gemeldet.

Gegenüber den USA und Japan hinkt Europa trotz sinkender Arbeitslosenraten weiter hinterher. In den USA lag die Quote im Juni bei 4,5 Prozent. Japan verzeichnete im Mai eine Rate von 3,8 Prozent. (apa)

31.7.2007 11:21