"Bester Bundesliga-Start der Geschichte": Altach nach Sieg über Innsbruck glücklich!
- 35-jähriger Hutwelker wurde zum Mann des Spiels
- Alarmglocken: Innsbruck kämpft weiter mit der Form
·Altach gewinnt das Kellerduell der Liga
Mühsamer 2:1-Erfolg
vs. wackere Innsbrucker
·UMFRAGE: Welches Team holt den Titel?
Salzburg von Austria
oder Rapid zu stoppen?
·UMFRAGE: Welches Team steigt heuer ab?
Erwischt es Neulinge oder
einen etablierten Verein?
·UMFRAGE: Welcher Coach ist jetzt fällig?
Wer fliegt als Nächster vom Schleudersitz?
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Im Westen steht Fußball-Österreich ein bisschen Kopf. SCR Altach hat mit einem 2:1-Sieg in der T-Mobile Bundesliga gegen Wacker Innsbruck den ersten Sieg unter Trainer Manfred Bender gefeiert und damit die Rote Laterne an den Tiroler Traditionsclubs abgegeben. "Das ist der beste Bundesliga-Start der Altacher Geschichte", meinte Bender mit einem Schmunzeln. Das ist allerdings kein allzugroßes Kunststück. Im Vorjahr waren die Vorarlberger als Aufsteiger mit vier Niederlagen in die Saison gestartet, heuer standen erst zwei zu Buche.
Doch vor allem dank Benders deutschen Landsmann Karsten Hutwelker konnte Altach im Duell der beiden Nachbarn am Tabellenende drei wichtige Punkte feiern. Der im Sommer vom deutschen Zweitligisten Augsburg erworbene 35-Jährige drehte die frühe Tiroler Führung durch Orosz (5.) mit einem Doppelpack innerhalb von drei Minuten (18./21.) und hält nach drei Spielen bei drei Treffern.
Die Altacher können nun mit etwas Selbstvertrauen ins Nachtragsspiel gegen Rapid und ins Spiel bei Tabellenführer SV Mattersburg gehen, während bei Tirol schon nach vier Runden die Alarmglocken läuten. Denn Wacker zeigte zumindest gegen Altach eine sehr schwache Leistung und setzte zum Auftakt der neuen Saison nahtlos an die enttäuschende Frühjahrssaison an.
Sieg gegen Kärnten Pflicht
Nun hoffen die Tiroler im Heimspiel gegen Austria Kärnten auf den zweiten Meisterschaftssieg im Jahr 2007. In den vergangenen achteinhalb Monaten (seit 12. November 2:1 gegen Salzburg) hat die Mannschaft von Trainer Lars Söndergaard nur gegen den GAK (5:1 am 9. Mai) gewonnen. "Wir haben die ersten drei Spiele gut gespielt, heute aber nicht. Wir waren 80 Minuten nicht vorhanden", sagte ein "sehr unzufriedener" Söndergaard. "Normal muss man positiv sein, aber nach diesem Spiel kann ich nicht positiv sein."
Kapitän Florian Mader "fehlten die Worte". Er ärgerte sich vor allem, wie die Tiroler "das Spiel aus der Hand gegeben" haben. "Wir waren nach dem 1:0 viel zu sicher, der Großteil der Spieler ist abgefallen. Aber wir müssen Richtung Freitag positiv denken", sagte Mader.
Von der erfolgreichen U20-Auswahl, die in Kanada mit Rang vier bei der WM für Aufsehen gesorgt hatte, kamen diesmal nur zwei Spieler zu einem Kurzeinsatz. Daniel Gramann (Altach) wurde von Bender in der 90. Minute eingewechselt, Sebastian Prödl kam für Sturm Graz zu einem Einsatz ab der 87. Minute. Der Rest des Teams erhielt nach der strapaziösen Kanada-Tour noch Regenerationszeit. (apa/red)
