Sonntag, 5. August 2007

Masters-Series-Event in Montreal: Federer macht Jagd auf seinen 50. großen Titel!

  • Auch bei Sieg bleibt Nadal wohl auf Überholspur
  • Außer Melzer kehren auch Murray und Ancic zurück

Der Schweizer Roger Federer geht beim Masters-Series-Turnier in Montreal auf ein Jubiläum los. Im Falle seines dritten Sieges bei diesem Event würde der Eidgenosse seinen 50. großen Tennis-Titel holen und damit wieder einmal etwas Besonderes erreichen. Beim ersten Antreten nach seinem Wimbledon-Sieg wartet auf Federer aber eine harte Konkurrenz, haben doch die Top 23 der Weltrangliste genannt.

Die Top Acht bei diesem mit 2,45 Mio. Dollar dotierten Vorbereitungsturnier für die in drei Wochen beginnenden US Open haben ein Erstrunden-Freilos, so auch der hinter Federer auf Position zwei gesetzte Rafael Nadal. Der Spanier hat zwei Wochen nach dem gegen Federer verlorenen Wimbledon-Endspiel in Stuttgart triumphiert und hält damit schon bei sechs Saison-Siegen, Federer hält bei vier.

Und seine Aussichten sind gut, den Rückstand in der Weltrangliste auf die Nummer eins weiter zu verkürzen. Denn während der 21-Jährige nur ein Achtelfinale aus dem Vorjahr zu verteidigen hat, hat Federer beim 2006 in Toronto ausgetragenen Turnier gewonnen. Der elffache Sieger von Grand-Slam-Turnieren würde sich übrigens mit einem weiteren Erfolg ein schönes Geburtstagsgeschenk machen, wird er doch 26 Jahre alt.

Im Hauptfeld stehen abgesehen von den Top Zwei aber auch andere bemerkenswerte Spieler, denn gleich drei Spieler aus den Top 30 geben ihr Comeback. ÖTV-Ass Jürgen Melzer probiert es nach einer zweimonatigen Pause nach einer Handgelenksverletzung ebenso wieder wie Andy Murray. Der Schotte hat drei Monate nicht gespielt. Und Mario Ancic ist erstmals seit Februar wieder dabei, der Kroate laborierte an Pfeiffer'schem Drüsenfieber.

Die Güte des Feldes brachte schon für Runde eins einige Duelle, denen Final-Potenzial zugestanden werden kann. So bleibt beim Aufeinandertreffen zwischen dem Spanier Juan Carlos Ferrero und dem Australier Lleyton Hewitt eine ehemalige ATP-Nummer eins auf der Strecke. Der ebenfalls frühere Weltranglisten-Führende Carlos Moya aus Spanien bekommt es mit dem vorjährigen zypriotischen Australian-Open-Finalisten Marcos Baghdatis zu tun. (apa/red)

5.8.2007 11:16