Mittwoch, 1. August 2007

Zwar viel "Sun & Fun" in Klagenfurt: Aber sportliche Bilanz für Österreich eher trist

  • Für vier der angetretenen Duos aus nach 1. Runde
  • Keinem einzigen Team gelang auch nur 1 Satzgewinn

Die Sonne hat es während der Qualifikation des Beach-Volleyball-Grand-Slams in Klagenfurt mit den Fans und Spielern zwar gut gemeint, trist fiel hingegen die Bilanz der österreichischen Teams aus. Für die vier angetretenen heimischen Duos war bereits nach der 1. Runde Schluss. Keinem einzigen Team gelang auch nur ein Satzgewinn, allerdings haben die vier ÖVV-Paare wenig bis gar keine World-Tour-Erfahrung.

Am knappsten an einem Erfolg heran kam noch das Damen-Duo Jill Jasbar/Cornelia Rimser. Den ersten Satz gegen die Französinnen Morgane Faure/Virginie Sarpaux verloren sie denkbar knapp mit 19:21. Im zweiten Satz gegen die in der Qualifikation als Nummer zwei gesetzten Französinnen machten die Österreicherinnen trotz toller Publikumsunterstützung am Center Court aber nur noch neun Punkte.

"Der erste Satz war in Ordnung und wirklich knapp, im Zweiten war halt nix mehr", sagte eine sichtlich enttäuschte Jill Jasbar. Mit ihrer Partnerin will sie aber bis zum Ende des Turniers am Wörthersee bleiben. "Die Stimmung ist gigantisch und wir können noch mit einigen anderen Teams trainieren", meinte Jasbar.

Das zweite österreichische Damenteam, Bianca Gasser/Christina Purtscheller, erhielt gegen die als Nummer eins gesetzten brasilianischen Schwestern Maria Clara Salgado/Carolina Salgado eine Lehrstunde in Sachen baggern und wurde in knapp einer halben Stunde vom Platz "gefegt". Die zum "Sexiest Team on Earth" geadelten Salgado-Schwestern ließen insgesamt nur 23 Punkte der Österreicherinnen zu.

Wenig besser als den Damen erging es den heimischen Herren. Sowohl das Duo Daniel Hupfer/Paul Schroffenegger als auch Richard Müller/Simon Nausch verloren ihre Erstrunden-Duelle klar in zwei Sätzen.

Das österreichische Herren-Top-Team Clemens Doppler/Peter Gartmayer hat den Tag mit leichten und kurzen Trainingseinheiten sowie einer Autogrammstunde verbracht. Dem Duo steht nur ein Gruppenspiel ins Haus. Von Nervosität sei zwar noch keine Rede. "Ich bin mir aber bewusst, dass ich weit kommen will. Das ist halt ein besonderes Turnier", meinte Gartmayer.

(apa/red)

1.8.2007 18:10