Dienstag, 31. Juli 2007

Weltmeister fühlen sich in Klagenfurt wohl:
"Wir lieben es, in Österreich zu spielen"

  • Weltmeister loben vor allem das "tolle Publikum"
  • Österreichische Teams wollen unter die Top Ten

Einen Tag vor Beginn des Beach-Volleyball-Grand-Slams in Klagenfurt warten die österreichischen, aber auch die internationalen Topspieler schon ungeduldig auf den Turnierstart. "Wir lieben es, in Österreich zu spielen, freuen uns schon auf das Turnier und wollen natürlich auch gewinnen", meinte die dreifache Weltmeisterin Kerri Walsh aus den USA bei einer Pressekonferenz in der Kärntner Landeshauptstadt stellvertretend für die Protagonisten des World-Tour-Turniers am Wörthersee.

Auch die österreichischen Hoffnungsträger Clemens Doppler/Peter Gartmayer haben sich für das Heimturnier viel vorgenommen: "Klagenfurt ist immer ein einzigartiges Erlebnis, wahnsinnig schön wäre es, am Sonntag (Halbfinali) dabei zu sein", erklärte Doppler, der mit Partner Gartmayer zuletzt bei der WM Rang neun belegt hatte. "Wir sind sehr zuversichtlich, aber schon unter die besten Neun zu kommen, ist wahnsinnig schwer", gab Gartmayer zu bedenken. Drei Top-Ten-Ergebnisse bei den bisherigen Grand-Slam-Turnieren in Paris, Stavanger und Berlin sprechen für die gute Form von Österreichs Nummer-1-Team.

"Wir wollen dort weitermachen wo wir momentan sind", sagte der Steirer Florian Gosch, der mit Alexander Horst bei der WM in Gstaad für den zweiten neunten Platz für Österreich gesorgt hat. "Wir sind gut in Form, unser Ziel sind die Top Ten", ergänzte Gosch.

Die frisch gebackenen Weltmeister Todd Rogers/Phil Dalhausser aus den USA sind in Klagenfurt Titelverteidiger und lobten vor allem das "tolle Publikum, das gutes Beach-Volleyball schätzt" und nicht nur österreichische Teams anfeuert. "Klagenfurt ist in den vergangenen sieben, acht Jahren das so ziemlich beste Turnier auf der Tour", lobte Rogers das von der Mehrzahl der internationalen Spielern hoch geschätzte Event und fügte an, dass "wir natürlich versuchen werden, wieder zu gewinnen".

"Unsere Saison war bisher ein Auf und Ab. Wir hatten zu Saisonbeginn drei neunte Plätze, die jüngsten drei Turniere haben wir nicht gut gespielt, aber unsere Ziel für Klagenfurt ist ein Top-Ten-Platz", betonte die Niederösterreicherin Stefanie Schwaiger, die mit ihrer Schwester Doris antritt.

Doppler/Gartmayer und das zweite starke ÖVV-Damenduo Sara Montagnolli/Sabine Swoboda (WM 17.) sowie einige internationale Topteams, darunter die argentinischen Ex-Weltmeister Barachetti/Conde, nutzen bis Mittwoch die Möglichkeit, sich im Humanomed Zentrum Althofen von der vergangenen WM-Turnierwoche zu erholen und sich auf das Grand-Slam-Turnier vorzubreiten. Dort bietet das Team der Altis Sportmedizin, das alle Spieler beim Grand-Slam-Turnier seit mittlerweile zehn Jahren betreut, Rehabilitations-, Trainings- und Physiotherapie-Möglichkeiten. Doppler vertraut seit seiner Rehabilitation nach seinem Kreuzbandriss bei letztjährigen Turnier auch bei Trainingsplanung und -steuerung auf die Dienste der Althofener Sportmediziner.

(apa/red)

31.7.2007 12:56