Anschlagversuch auf US-Stützpunkt in Italien: Anti-Imperialisten bekannten sich
- Mehrere Gasflaschen in Nähe von Vicenza gefunden
- Explosion hätte großen Schaden anrichten können
In Italien ist Anfang Juli offenbar ein Anschlag auf den umstrittenen US-Stützpunkt Vicenza sowie Einrichtungen der NATO fehlgeschlagen. In der Nähe von Vicenza seien mehrere Gasflaschen gefunden worden, die trotz zwei daneben entzündeten Brandsätzen nicht explodiert seien, berichtete die italienische Nachrichtenagentur ANSA.
Es handele sich um einen schwer wiegenden Anschlagsversuch, der große Schäden hätte anrichten können, sagte einer der Ermittler.
Zuvor hatte ein lokaler Fernsehsender ein anonym eingeschicktes Video ausgestrahlt, das Flammen in der Nähe einer Erdölleitung zeigt, die mehrere Militärbasen der USA sowie der NATO im Norden und Nordosten Italiens beliefert. In den auf den 4. und 5. Juli datierten Aufnahmen bekennt sich ein "anti-imperialistisches Team" zu dem Anschlagsversuch.
Die italienische Regierung hatte im Januar dem Ausbau der US-Militärbasis in Vicenza zugestimmt, wo derzeit 2750 Soldaten stationiert sind. Die Pläne stoßen bei Anwohnern und Friedensorganisationen auf massive Kritik.
(apa/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Erdbeben in Italien13:28
Österreich spürte BebenÜber 1.000 Menschen meldeten Erdstöße - sogar bis Linz und Wien spürbar
