Großfeuer auf Gran Canaria und Teneriffa: Tausende Bewohner in Sicherheit gebracht!
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Nach Gran Canaria ist auch Teneriffa von einem Großfeuer erfasst worden. Im Norden der Kanaren-Insel seien den Flammen bereits rund 2.600 Hektar Wald zum Opfer gefallen, teilten die örtlichen Behörden mit. Mehrere Dörfer wurden evakuiert und rund 2.000 Menschen in Sicherheit gebracht.
Das Feuer wüte an vier Fronten und überwand eine Brandschneise. Angesichts der großen Hitze und des heftigen Windes sei der Brand nur schwer einzudämmen, sagte Inselratspräsident Ricardo Melchior. Nach seinen Worten ist vermutlich Brandstiftung die Ursache des Feuers, das in der Gegend um Los Realejos ausgebrochen war. Überdies seien zwei weitere Waldbrände aus dem Süden Teneriffas gemeldet worden.
"Lage dramatisch"
Das Großfeuer auf der Nachbarinsel Gran Canaria hat unterdessen bis zu 5.000 Hektar Pinienwald vernichtet. Die Lage sei "dramatisch", sagte der kanarische Regierungschef Paulino Rivero. Die Priorität sei es derzeit, die Menschen in Sicherheit zu bringen und ein Übergreifen der Flammen auf weitere Häuser zu verhindern. Dies müsse vor der Rettung des Waldes Vorrang haben.
Auch auf Gran Canaria mussten mehr als 2.000 Menschen vor den Flammen fliehen, darunter zahlreiche Urlauber. Gegen den mutmaßlichen Brandstifter wurde unterdessen Haftbefehl erlassen. Der 37-jährige Forstarbeiter hatte gestanden, das Feuer am vergangenen Freitag aus Wut über die Nicht-Verlängerung seines Vertrages gelegt zu haben. (apa/red)
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