Samstag, 4. August 2007

Vermisste Burgenländerin aufgetaucht: 37- jährige in finnischem Krankenhaus gefunden

  • Schwanger aus AKH geflohen: Mit Bus nach Finnland
  • Zwillinge bereits geboren: Liegen auf Intensivstation

Eine seit 27. Juli vermisste Burgenländerin ist wieder aufgetaucht. Die Frau brachte in einem Krankenhaus in Rovaniemi in Finnland Zwillinge zur Welt. Zwei Mädchen, je 600 Gramm schwer, wurden auf die Intensivstation gebracht und dort behandelt. Der 37-jährigen Mutter gehe es dem Umständen entsprechend gut, teilte Georg Schnetzer, Sprecher des Außenministeriums, mit. Die Frau war schwanger aus dem Wiener AKH verschwunden.

Die vermutlich an psychischen Problemen leidende Frau dürfte mit dem Bus nach Finnland gelangt sein. Sie soll nur teilweise realisiert haben, dass sie in guter Hoffnung gewesen ist. "Sie ist wohlauf", sagte Schnetzer der APA. Die 37-Jährige und die beiden kleinen Mädchen befanden sich am Samstag in dem finnischen Spital.

Erleichtert zeigte sich ein Verwandter der Frau aus Raiding (Bezirk Oberpullendorf). "Gott sei Dank hat das ein gutes Ende genommen", meinte er im APA-Gespräch. Die Reise in den Norden werden Verwandte der 37-Jährigen allerdings erst am Montag antreten. Früher sei es nicht möglich. Unterstützt werden die Angehörigen der Burgenländerin von der Österreichischen Botschaft in Finnland.

Die burgenländische Polizei hatte nach ihrem Verschwinden Alarm geschlagen, da akute Lebensgefahr bestanden habe. Es sei mit einer Frühgeburt zu rechnen, die Frau war zum Zeitpunkt ihres Verschwindens im fünften Monat schwanger.

(apa/red)

4.8.2007 11:44