Der Grüne Veltliner Axpoint der Freien Weingüter Wachau feiert Premiere
- Oberboden mit hohem Tonanteil, darunter Gneis
- Kostnotiz: Viel Schmelz, saftige Textur, rauchig

·Freie Weingärtner Wachau im Aufwind
Junges Team startete mit einer Qualitätsoffensive
Das neue Führungsteam der Freien Weingärtner Wachau hat viel frischen Wind in die traditionelle Winzergenossenschaft gebracht. Eines der Lieblings-Projekte Roman Horvath und Heinz Frischengruber ist der Grüne Veltliner Smaragd Axpoint, der erstmals in der Betriebsgeschichte lagenrein ausgebaut wurde.
Der Geburtsjahrgang 2006 hätte von den Witterungsbedingungen nicht besser ausfallen können. Nur das hochwertigste Traubenmaterial der Toplage wurde für diesen Wein herangezogen.
Der Boden
Axpoint liegt in direkter Nachbarschaft des berühmten Singerriedel bei Spitz am Westende der Wachau. Die Rebstöcke wurzeln in Gneis und der Oberboden weist einen hohen Tonanteil auf. Obwohl der Gesteinsanteil sehr hoch ist, kann der Boden für Wachauer Verhältnisse durchaus als schwer bezeichnet werden. Der Name Axpoint bzw. "Abts-Point" geht auf den einstigen Besitzer, die Abtei Niederalteich, zurück und wurde bereits im 13. Jahrhundert unter dem Namen "Akspevnt" erwähnt.
Kostnotiz
Die Aromen sind intensiv und vielfältig, nach Kleehonig, kräftiger Veltliner-Würze mit einem zart rauchigen Touch. Die Stilistik ist straff und präzise, am Gaumen mit kräftigem Schmelz und saftiger Textur, markanter Würze bei ausgewogener Säure und bereits erkennbaren Spätlesecharakter. Ein absoluter Allround-Speisenbegleiter, der von der Vorspeise bis zum Dessert getrunken werden kann, hervorragend harmoniert er mit gebackenen Küchenklassikern vom klassischen Wiener Schnitzel bis zum Kalbskopf. (red)
