Die Wohnung als Dickmacher: Wandfarbe und Beleuchtung beeinflussen Essverhalten
- Falsche Farben können zu Fressorgien anregen
- Auch auf große Teller soll lieber verzichtet werden

·Dicksein beruht auf Freunderlwirtschaft
Akzeptanz von Gewicht von Freunden abhängig
·Mampf: Dicke essen mehr Light-Produkte
Zusätzliche Zuckerzufuhr verhindert aber Abnahme
·Herzinfarkt: Dicke leben danach länger
Wissenschafter haben keine Ahnung warum
·Ein unaufgeräumter Tisch macht uns satt
Unsere Augen essen mit - auch beim Sattwerden
·Schock: Auch Dünne können superfett sein
Moppel Twiggy: Schlanke Kurven als Fett-Verstecke
Wer zu viel auf die Waage bringt, kann in Zukunft seiner Wohnung die Schuld am Übergewicht geben. Die falsche Wandfarbe oder Beleuchtung können das Essverhalten laut einem Bericht der Männer-Lifestyle-Zeitschrift "Men's Health" nämlich empfindlich beeinflussen und zu Fressorgien anregen.
Dickbäuchige Herren, die umgeben von roten, orangefarbenen oder knallgelben Mauerwerk speisen, dürfen sich demnach nicht über überflüssige Kilos wundern. Die grellen Wandfarben verleiten zu schnellem Essen und wer schlingt, verzehrt automatisch zu viel. Besser für Appetit und Figur sind laut Ernährungswissenschafter Brian Wansink von der Cornell University (New York) Grün- und Blautöne sowie sanftgelbe Farben.
Nicht nur romantisch, sondern auch gut für die schlanke Linie, ist Kerzenlicht. Sanftes, möglichst indirektes Licht verwandelt Vielfraße in Genießer, die auch mit kleinen Portionen satt werden. Grelle Beleuchtung verleitet hingegen zum Schlingen.
Ratsam ist auch der Verzicht auf große Teller, die sich für riesige Portionen und damit zwanghaftes Aufessen eignen. Knabberzeug sollte laut dem "Men's Health" Bericht am besten in die Schreibtischschublade verbannt werden. Herumliegende Snacks steigern die Lust auf einen kleinen Imbiss um 50 Prozent.
(apa/red)
