Öffnung der GSM-Frequenzen für UMTS?
Betreiber sollen 40% Netzkosten einsparen
- EU-Kommission sieht aktuelle Richtlinie als veraltet an

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Die EU-Kommission hat die Öffnung der für GSM-Netze reservierten Frequenzen für den moderneren und leistungsfähigeren UMTS-Standard vorgeschlagen. Die GSM-Frequenzrichtlinie aus dem Jahr 1987 sei heute veraltet, sagte ein Sprecher der zuständigen EU-Kommissarin Viviane Reding in Brüssel.
Die Öffnung der 900- und 1800-Megahertz-Frequenzbänder sollte Telekom-Unternehmen nach Schätzungen der Industrie eine 40 Prozent größere Abdeckung von UMTS-Netzen gewähren, sagte der Sprecher. UMTS ermöglicht auf Mobiltelefonen unter anderem Video-Streaming und Hochgeschwindigkeits-Internet.
Massiv reduzierte Netzwerk-Kosten
Zudem würden sich die Betreiber nach Angaben der Kommission durch die Umstellung 40 Prozent ihrer Netzwerk-Kosten ersparen. Über die konkrete Nutzung und Lizenzen für die GSM-Frequenzen entscheidet aber nicht die Brüsseler EU-Behörde, sondern die EU-Staaten bzw. und die zuständigen nationalen Regulierungsbehörden. Der Vorschlag der EU-Kommission soll von den zuständigen Telekom-Ministern bis Jahresende angenommen werden, sagte der Sprecher. (apa/red)
